[Schplock trifft Lehre] Der Seminarplan

2. Mai 2012

Dieser Artikel ist ins neue Sprachlog umgezogen und ab sofort hier zu finden!


[Lesetipp] Fugen-s auf dem Vormarsch

19. Mai 2011

Heute mal ein Lesetipp in eigener Sache: Die Pressestelle der Uni Mainz hat eine, wie ich finde ganz gelungene, Pressemitteilung zu meinem Promotionsprojekt veröffentlicht. Wer sich also dafür interessiert, woran ich so arbeite, kann es hier nachlesen gehen.


[Schplock goes English] Last names in Germany

14. März 2011

This is a (slightly modified) translation of a text I wrote in January on the distribution of last names in Germany. It was requested by Petra and I hope it meets your expectations! My heartfelt thanks go to Robert for proofreading, all remaining errors are of course my own.

During the Christmas holidays I noticed once more how names can shape a region. When I’m travelling south, I realize that I’ve arrived home not only because the Alemannic dialect creeps into people’s speech but also because people are suddenly named Himmelsbach, Göppert and Ohnemus: Names that are, to my ear, deeply rooted in the region.

And sure enough: All of them can be shown to have the highest frequency in “my” or one of the neighboring districts (“Landkreise”). I then discovered an excellent strategy to find more of these last names: I scrolled through the facebook friends of my relatives. (And I got lots of ideas doing that – you could analyze public facebook profiles that specify the place of residence in order to created a city’s “name profile”. You could put more weight on names of high school students, because they tend to live were they were born. Major cities would have to be ignored because people move a lot, etc. However that research strategy might border on illegality and would set a rather bad example concerning privacy.)

So, what to do if you suspect that a last name is typical for a certain region? How can you localize it? Den Rest des Beitrags lesen »


[Lesetipp] Mobile Gesellschaft? Ach was!

18. Februar 2011

Nachdem meine Beiträge zur Familiennamengeografie recht interessiert aufgenommen wurden, finden vielleicht einige von euch auch diesen Artikel aus der FAZ lesenswert (gedruckt erschienen letzten Sonntag in der FAS). Es geht um das Projekt Deutscher Familiennamenatlas, das ich schon erwähnt habe, mit vielen bunten Karten (die in der Druckausgabe größer sind als im Atlas selbst!) und einigen spannenden Details im Text.


Namenlandschaften 1: Große Flächen

3. Januar 2011

Dieser Artikel ist ins neue Sprachlog umgezogen und ab sofort hier zu finden!


StuTS-Status & Top-100-Language-Blogs-Wahl

14. Mai 2010

Es ist tatsächlich StuTS. Irgendwie nach einem Jahr Vorbereitung sehr unreal, dass es jetzt wirklich so weit ist.

Ich habe heute eine Menge Vorträge gehört und sie waren alle wirklich gut:

  • Robert Fuchs über also im Indischen Englisch – es kann an Stellen stehen, die das Britische Englisch nicht erlaubt, wahrscheinlich durch den Einfluss eines ähnlichen Wortes in verschiedenen indischen Sprachen,
  • Michael Sappir über Portemanteaumorpheme im Karuk – sie sind sehr widerspenstig und wollen sich nicht so recht beschreiben lassen, sodass man zur Vereinfachung komplizierte Regeln annehmen muss ;),
  • Ludger Paschen über ein Audiokorpus zu Varietäten des Russischen – eine total spannende Sisyphosarbeit, 1000 Stunden Tonaufnahmen sollen extrem detailliert annotiert werden,
  • Sophie ter Schure über Experimente zum Spracherwerb und zur Wortartenklassifikation – besonders schön kam hier raus, dass man nicht immer sofort das perfekte Experimentdesign findet und wie man schließlich doch zu aussagekräftigen Daten gelangen kann – und
  • Tanja Ackermann zu “geschlechtsspezifischen” Deonamen – lustigerweise verhalten sich die Deonamen sehr ähnlich wie die Rufnamen z.B. bezüglich der Wortlänge, der Betonungsstruktur und des Auslauts. Strategien, die man benutzt, um Frauen- und Männernamen zu differenzieren, benutzt man auch, um für sie gedachte Produkte zu benennen.

Außerdem gab es natürlich den Gastvortrag von Marion Grein zu Komplimenten in verschiedenen Sprachen – muss man gehört haben, kann man nicht beschreiben. Enormer Unterhaltungswert plus fachlich hochinteressant.

Schließlich gab es noch eine Stadtführung, die eigentlich im Mainzer Dialekt sein sollte – der Stadtführer hat sich aber nicht so recht getraut. Gelernt habe ich trotzdem was, z.B. dass der Schambes mal Jean Baptiste hieß.

Top 100 Language Blogs 2010

Und weil ich dafür keinen Extrabeitrag aufmachen will, noch schnell hier: Das Schplock wurde für eine Wahl nominiert, und zwar die Top 100 Language Blogs 2010, in der Kategorie Language Professionals. Ich bin mir noch nicht so sicher, wie ich mich dabei fühle, denn einerseits ist sind so tolle Seiten wie John Wells phonetisches Blog nominiert, andererseits aber auch der Zwiebelfisch.

Eine knapp kommentierte Liste aller Kandidaten findet ihr hier (und hier kann man bis 24. Mai abstimmen – für was auch immer man will, ich habe hier extra keinen dieser schamlosen Vote-for-this-Blog-Buttons hingesetzt).

Ich hab leider gar keine Zeit, mich durch die Kandidaten durchzuklicken, aber wenn ihr irgendwelche Perlen in der Liste findet, freue ich mich riesig auf Hinweise in den Kommentaren. Genug Sprach(wissenschafts)bookmarks kann man nie haben :)


[Veranstaltungstipp] StuTS-Werbung die 2.

28. April 2010

Das Schplock muss momentan etwas Hunger leiden, denn erstens schreibe ich nächste Woche Donnerstag meine Magisterklausur und zweitens planen wir wie verrückt die 47. StuTS, die in der Woche darauf stattfindet (12.-16. Mai). Dafür möchte ich hier auch noch einmal werben. Die StuTS, oder lang “Studentische Tagung Sprachwissenschaft”, findet jedes Semester an einer anderen Uni statt und bietet Studierenden einen Einblick in das, was andere Linguistikinteressierte so machen – und neben Vorträgen und Workshops gibt es natürlich auch jede Menge Freizeitspaß wie z.B. Stadtführungen, eine Kneipentour, einen Grillabend und eine Party.

Wir haben diesmal enorm viele Vorträge und Workshops. So kann man auf der StuTS unter anderem ein bißchen in die Deutsche Gebärdensprache hineinschnuppern, ägyptische Hieroglyphen lernen, erfahren, ob Tolkiens Kunstsprache Quenya typologisch dem europäischen “Durchschnitt” entspricht, hören, wie man Feldforschung in Russland macht und die Aufnahmen in einem Audiokorpus erfasst, herausfinden, ob Deos für Männer anders heißen als für Frauen und man kann drüber diskutieren, ob die EU eine romanisch basierte Kunstsprache als Verständigungssprache braucht (ich würd ja sagen: nee).

Außerdem werden Miniführungen durch das neurolinguistische Labor und das DFG-Projekt Deutscher Familiennamenatlas angeboten und die Mainzer Linguistik stellt sich vor. Und nicht zu vergessen: Im Gastvortrag spricht Dr. habil. Marion Grein über Komplimente in verschiedenen Sprachen und Kulturen, z.B. “Du bist aber dick geworden!”

Noch kann man sich für die StuTS anmelden, 15 Euro Teilnahmegebühr für MainzerInnen, 20 für Auswärtige (enthalten sind Unterkunft (auf Schlafsack & Isomatte), Frühstück, Kaffee, Busticket (nur noch bis Montag), Stadtführung und einige Freigetränke auf der Party).

Ich würde mich riesig freuen, neben suz noch weitere Schplock-LeserInnen auf der StuTS zu sehen! Das wird ein Spaß!


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 32 Followern an