Blogspektrogramm (16)

17. August 2012

Mit leichter Verspätung, aber noch pünktlich zum Wochenende, das man ja bekanntermaßen lesend vorm Rechner verbringen sollte, kommt heute das Blogspektrogramm Nr. 16 mit den besten sprachwissenschaftlichen Blogeinträgen aus dem Juli (und einem revolutionären Vorschlag zur Sprachreform am Ende). Den Rest des Beitrags lesen »


Der vollkommene Englische Weg=Weiser für die Deutschen

27. Juli 2012

Dieser Artikel ist ins neue Sprachlog umgezogen und ab sofort hier zu finden!


[Schplock trifft Lehre] Rheinfränkisch

10. April 2012

Dieser Artikel ist ins neue Sprachlog umgezogen und ab sofort hier zu finden!


[Buchtipp] Heike Wiese: Kiezdeutsch. Ein neuer Dialekt entsteht

27. März 2012

Heute will ich euch  Heike Wieses »Kiezdeutsch. Ein neuer Dialekt entsteht« empfehlen. Viele von euch werden in den letzten Wochen in den Medien etwas zum Thema aufgeschnappt haben – im Rahmen der Buchpublikation wurde Frau Wiese oft interviewt und rezensiert. Sie forscht und schreibt  nämlich über ein Thema, bei dem die Emotionen hochkochen und manchen beim Geifern der Schaum aus dem Mund schlägt: Über eine sprachliche Varietät, die sie Kiezdeutsch nennt.

Kiezdeutsch ist eine Jugendsprache, die sich in multiethnischen Wohnvierteln besonders in Berlin, also z.B. Kreuzberg und Neukölln, herausgebildet hat. Von anderen Jugendsprachen unterscheidet sie sich dadurch, dass sehr viele der SprecherInnen zwei- oder mehrsprachig aufwachsen – aber nicht alle: Den Rest des Beitrags lesen »


Etymologiequiz die Dritte

3. März 2012

So, Semesterferien. Bißchen Zeit zum Luftholen und, juhu, für’s Schplock! Heute gibt es die dritte Ausgabe des Etymologiequiz: Ich gebe euch einen Haufen Wörter und ihr sagt mir, welche davon auf einen gemeinsamen Ursprung zurückgehen. Die Neuerung diesmal: Es handelt sich um deutsche und englische Wortpaare.

So gehören zum Beispiel engl. very ‘sehr’ und dt. wahr zusammen: Beide haben ihren Ursprung in der indogermanischen Form *weros-. Fun fact: Das englische Wort hat nicht den Weg über die historischen Vorstufen des Englischen genommen, sondern Den Rest des Beitrags lesen »


[Anglizismus des Jahres] Emanzipiert sich das Tablet?

30. Januar 2012

Heute also das Tablet. Ein flacher, tastaturloser Computer von umstrittenem Nutzen und auf jeden Fall ein Wort, das mir für eine Analyse auf den ersten Blick ähnlich unattraktiv erschien wie die letztjährige App: Vor meinem inneren Auge türmten sich Berge von trockener Technikberichterstattung und Werbegefasel, ganz vorne mit dabei die Firma Apple. Aber, coole Sache: So schlimm war’s gar nicht bzw. man konnte sehr schnell drüberscannen. Und meine Recherche liefert sogar richtig schöne Ergebnisse, schaut mal:

(Suche in Nürnberger Nachrichten, Mannheimer Morgen, Hamburger Morgenpost, Braunschweiger Zeitung, per Cosmas II web; absolute Zahlen)

Das war eine Korpusrecherche in den vier Zeitungen, die ich auch für -gate genutzt habe.1 Den Rest des Beitrags lesen »


Blogspektrogramm (7) + Anglizismus des Jahres 2011

15. November 2011

Im Lexikographieblog ist heute das nagelneue Blogspektrogramm Nr. 7 erschienen! Wer also was zu lesen braucht, zum Beispiel weil es hier im Schplock seit einer ganzen Weile nur wenig Neues gibt, möge sich schnellstens hinbegeben! Suz erklärt, was eine Metonymie ist, und warum die Ganzwörtlichnehmer danebenliegen, Kilian sammelt Wörter, die ähnlich klingen aber Gegensätzliches bedeuten, Dr. Bopp wagt sich, ausgehend von am (l|L)achen sein, an eine Analyse der Verlaufsform, Anatol hat ein altes Anatomiebuch ausgegraben und macht sich mal wieder Gedanken zum Busen und Michael selbst schaut sich die Namen an, die man für das Buchstabieralphabet verwendet – mit spannenden Ergebnissen!

Bisherige Blogspektrogramme:

Mit der Beitragsarmut im Schplock wird’s hoffentlich wieder besser – sie hat damit zu tun, dass ich seit diesem Semester so viel Linguistik für Studierende erklären muss, dass ich kaum noch Zeit habe, mir was für den Rest der Welt zu überlegen. Jetzt geht’s aber bald wieder los mit dem Anglizismus des Jahres 2011, den Anatol schon angekündigt und der diesmal auch eine eigene Internetseite hat, wo man munter nominieren kann. Ich bin wieder in der Jury und werde bestimmt zum ein oder anderen Kandidaten was posten. Auch einen Rückblick auf das weitere Schicksal der Nominierungen, die ich mir letztes Jahr hier angeschaut habe, ist schon seit längerem geplant.


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 32 Followern an