Blogspektrogramm (10)

15. Februar 2012

Diesen Monat gibt es mal wieder ein Blogspektrogramm bei mir: Die Januarausgabe beinhaltet eine Menge verfolgenswerter Links aus der Sprachwissenschaft!

Weil Anatol, Suz, Michael und ich im Januar ganz furchtbar mit dem Anglizismus des Jahres beschäftigt waren und wenig anderes gebloggt haben, haben die drei mir statt (oder zusätzlich zu) ihrem eigenen Link auch noch etwas geschickt, das sie im Januar gelesen haben und empfehlendwert fanden.

Michael vom Lexikographieblog empfiehlt Joachim Grzegas Sammlung von Sprachspielen aus den Pumuckl-Hörspielen und -Filmen. Sind echt ganz schöne dabei, hier zum Beispiel macht der Kobold sich Gedanken zu unikalen Morphemen: “Was ein Buch ist, das weiß ich ja, aber was ist – was ist eigentlich ein Stabe? Du du, ich will Staben lernen; Buchstaben und Zeitungsstaben und alle Staben die es gibt.”

Kilian, der Intendant des Texttheaters analysiert einen philosophischen Artikel von Byung-Chul Han, Den Rest des Beitrags lesen »

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[Anglizismus des Jahres] Publikumsabstimmung

6. Februar 2012

Für alle, die’s noch nicht mitbekommen haben: Noch bis einschließlich 11.2. läuft die Publikumsabstimmung für den Anglizismus des Jahres 2011! Noch sind 16 Wörter im Rennen, nämlich

-gate, Barcamp, circeln, Cloud, Contentfarm, Cyberkrieg/-war, Euro-Bonds, Hacktivism, Haircut, Masterand, Occupy, Post-Privacy, Scripted Reality, Shitstorm, Stresstest, Tablet

Ich bin gerade dabei, mir für die Juryabstimmung eine Meinung zu bilden und finde es ziemlich schwierig. Ganz ehrlich: Eigentlich haut mich kein Kandidat so richtig um. Bei einigen sehe ich Potenzial für in ein, zwei Jahren, hmja. Aber mal schauen, zu welchen Erkenntnissen ich heute Nacht gelange, wenn ich alle Blogbeiträge der Jury noch einmal gründlich gelesen habe.


Blogspektrogramm (7) + Anglizismus des Jahres 2011

15. November 2011

Im Lexikographieblog ist heute das nagelneue Blogspektrogramm Nr. 7 erschienen! Wer also was zu lesen braucht, zum Beispiel weil es hier im Schplock seit einer ganzen Weile nur wenig Neues gibt, möge sich schnellstens hinbegeben! Suz erklärt, was eine Metonymie ist, und warum die Ganzwörtlichnehmer danebenliegen, Kilian sammelt Wörter, die ähnlich klingen aber Gegensätzliches bedeuten, Dr. Bopp wagt sich, ausgehend von am (l|L)achen sein, an eine Analyse der Verlaufsform, Anatol hat ein altes Anatomiebuch ausgegraben und macht sich mal wieder Gedanken zum Busen und Michael selbst schaut sich die Namen an, die man für das Buchstabieralphabet verwendet – mit spannenden Ergebnissen!

Bisherige Blogspektrogramme:

Mit der Beitragsarmut im Schplock wird’s hoffentlich wieder besser – sie hat damit zu tun, dass ich seit diesem Semester so viel Linguistik für Studierende erklären muss, dass ich kaum noch Zeit habe, mir was für den Rest der Welt zu überlegen. Jetzt geht’s aber bald wieder los mit dem Anglizismus des Jahres 2011, den Anatol schon angekündigt und der diesmal auch eine eigene Internetseite hat, wo man munter nominieren kann. Ich bin wieder in der Jury und werde bestimmt zum ein oder anderen Kandidaten was posten. Auch einen Rückblick auf das weitere Schicksal der Nominierungen, die ich mir letztes Jahr hier angeschaut habe, ist schon seit längerem geplant.


Blogspektrogramm (6)

21. Oktober 2011

Übrigens, das sechste Blogspektrogramm ist da! Der Überblick über die Septemberbeiträge ist im Sprachlog zu finden. Diesmal gibt’s Beiträge zu Fremdwortintegration, zur Zählbarkeit von Sprachen, zu Vornamen, zu wegen etwas ander…ähm, zum Wort Cerealien und zu katalanischen Wochentagensbezeichnungen. Mal wieder rundum lesens- und in einem Fall sogar hörenswert!

Das Oktoberspektrogramm erscheint dann Mitte November beim lexikographieblog.

Bisherige Blogspektrogramme:


Blogspektrogramm (5)

15. September 2011

Hier kommt die August-Ausgabe des Blogspektrogramms, das nun in die fünfte Runde geht.

Zwei aus unserem Kreis sind diesmal leider nicht dabei (im September dann wieder, ne, suz und Michael?), aber dafür gibt es einen Neuzugang: Dirk Müller vom Interkorrektor-Sprachblog äußert sich zu Deutsch als „Killersprache“. Während ja oft beklagt wird, das Deutsche würde vom Englischen verdrängt, schaut er sich an, Den Rest des Beitrags lesen »